(OS) Unter Einhaltung der geltenden Corona-Hygiene-Regeln nahmen 12 Atemschutzgeräteträger der Gemeinde Rimbach an einer Fortbildung der Berufsfeuerwehr Worms teil. 

Das Seminar in einer holzbefeuerten Wärmegewöhnungsanlage war eine schweißtreibende und lehrreiche Veranstaltung.

Am Samstagmorgen (29.08.2020) fuhren die Atemschutzgeräteträger mit einem Löschfahrzeug und mehreren Bussen nach Worms. Außerhalb der Stadt auf einem Deponiegelände errichtete die Berufsfeuerwehr Worms eine Übungsanlage aus ausrangierten Überseecontainern. Die Anlage wird mit Holz befeuert und erzeugt dadurch vergleichbare Bedingungen zu einem realen Brandgeschehen. Rauch, Hitze, Flammenbildung, die Einflüsse und Eindrücke waren für alle Teilnehmer spürbar und realitätsecht.

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Nach einer Sicherheitseinweisung und Begehung im kalten Zustand der Anlage begann die Fortbildung mit einer Gruppenausbildung im Brandcontainer.

In Zeiten einer Pandemie ist die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren ein wichtiges und wertvolles Gut. Aufgrund der generellen Kontaktbeschränkungen und wegen der Gefahr der Quarantäne für die gesamte Mannschaft können wir uns bis auf weiteres nicht mehr persönlich zu Übungen treffen.

Aber wir sind ja schließlich die Feuerwehr und natürlich fällt uns auch in dieser Situation etwas ein, um das Beste daraus zu machen. So treffen wir uns seit dem 5. Mai 2020 nun regelmäßig zu Internet-Videokonferenzen, in denen wir Unterrichte zu feuerwehrtechnischen Themen durchführen und Kontakt halten können.

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Am 20.6. um 1:57 Uhr nachts ertönten zum ersten mal die Funkmeldeempfänger. Diese werden zur stillen Alarmierung genutzt. Schnell war klar, dass es sich um Unwettereinsätze handelte. Gemeldet war ein unter Wasser stehender Keller in Lauten-Weschnitz. An der Einsatzstelle angekommen stellte sich glücklicherweise heraus, dass es nicht so schlimm war wie angenommen. Jedoch kamen noch drei weitere Keller in der Nachbarschaft hinzu, in denen Hilfe geleistet wurde. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde ein Werbeschild auf der Bundesstraße in Mitlechtern gesichert und zwischendurch galt es noch ein Gebäude zu sichern, das von den Wassermassen bedroht wurde. Glücklicherweise hatte ein Nachbar vorher schon die Straßeneinläufe geöffnet, um das Wasser abfließen zu lassen. Als wir unsere Einsatzstellen abgearbeitet hatten, fuhren wir noch nach Zotzenbach. Dort waren die Kameraden dabei, Straßen von Bäumen zu befreien. Glücklicherweise mussten wir dort nicht mehr eingreifen. So konnten wir kurz nach 5 Uhr morgens wieder zu unseren Familien zurückkehren.

Am Nachmittag um 18:09 Uhr ertönte dann wieder der Alarmmelder. Diesmal ging es in Richtung Igelsbach. Dort war ein großer Ast abgebrochen. Dieser hing auf der Telefonleitung und blockierte die Straße. Nach ca. 1 Stunde war auch dieser Einsatz abgearbeitet.

Am vergangenen Sonntagmittag wurden wir erneut alarmiert, es wurde ein brennender Baum gemeldet. Im Garten eines mit Wohnhaus und Schuppen bebauten Grundstückes kam es bei extremer Trockenheit zu einem Brand.

 

Gestern wurden wir zu einer unklaren Rauchentwicklung am Ortsrand alarmiert.

Wir möchten darauf hinweisen, dass die Regenfälle der letzten Tage die Wald- und Grasbrandsituation nicht erheblich verbessert haben. Der Boden ist nachhaltig ausgetrocknet, es besteht weiterhin und andauernd eine hohe Brandgefahr!!!

Anhaltspunkte zur Einschätzung der Lage kann der Grasland-Feuerindex und der Waldbrand-Gefahrenindex des DWD Deutscher Wetterdienst geben.

Ihre Freiwillige Feuerwehr Lauten-Weschnitz/Mitlechtern

Am 27.10.2017 beschäftigten wir uns mit dem Thema Retten aus Gruben und Schächten. Hier galt es, eine verunfallte Person aus einem alten Silo zu retten. Ich möchte mich hier auch mal bei den Familien bedanken, die immer ihre Anwesen für Übungen zur Verfügung stellen.

Am 5.8.2016 übten wir die Wasserentnahme aus offenen Gewässern und die Wasserförderung über lange Wegstrecken. Dies wird benötigt, wenn ein öffentliches Leitungsnetz am Schadensort nicht zur Verfügung steht, oder dort nicht genug Wasser zur Verfügung steht.